Romwallfahrt
Sei Feuer und Flamme – Romwallfahrt
Unter diesem Motto begann unsere Pilgerreise am 9.10.2010 mit einen Aussendungsgottesdienst in Sankt Georg. Am Tag der Abreise trafen wir uns mit insgesamt 36 MessdienerInnen aus Hersel, Bornheim und der Ursulinenschule vor dem Kölner Dom und gingen von dort gemeinsam zum Bahnhof Köln - Deutz. Wir bekamen erstmal Schals, mit dem Motto dieser Wallfahrt und Bücher in denen Texte und Lieder zum Singen, aber auch Hinweise wie “Eine Wallfahrt hat einen geistlichen Charakter. Dies bezieht sich aber nicht auf die Getränke“ standen. Nun ging die Reise mit dem Zug Alpha endlich los und nach 21 anstrengenden Stunden kamen wir in Rom an. Dort stiegen wir in Busse um und konnten nach der Ankunft im Hotel unsere Sachen endlich auspacken. Dieses lag zum Glück in direkter Nähe zum Vatikan und so konnten wir zu Fuß „mal eben“ die römische Innenstadt erkunden. Nach einer ersten Erkundungstour durch Rom gingen wir am gleichen Abend zur Kirche San Giovanni in Laterno, wo wir mit 2300 MessdienerInnen und ebenso vielen Kerzen den Eröffnungsgottesdienst feierten. Am nächsten Morgen nach einer Morgenmesse und einem römisch-spartanischen Frühstück (es gab nur Butter, Marmelade und zwei Sorten Brötchen), ging es mit der Erkundung Roms weiter.
Es gab viel zu sehen. Neben dem Kolosseum, dem Petersdom und dem Pantheon, auch die Spanische Treppe, den Trevibrunnen, die Katakomben und etliche Kirchen, die sich manchmal an vollkommen unerwarteten Orten zeigten. Besonders die Seitengassen Roms haben viel geboten, auch zu erschwinglichen Preisen.
Weitere Höhepunkte der Wallfahrt war die Audienz bei Papst Benedikt VXI, die in sechs Sprachen gehalten wurde - wo man endlich, während der Fremdsprachen, seine Postkarten schreiben konnte - und der Abschlussgottesdienst mit Kardinal Meisner, in deren Rede nochmals das Motto „Sei Feuer und Flamme“ aufgegriffen wurde. Die beeindruckende Atmosphäre wurde dem Motto vollauf gerecht. Am 6. Tag mussten wir leider schon wieder zurückfahren. Die wichtigsten Sachen wurden noch rechtszeitig besorgt, bevor wir mit dem Zug nach Hause aufbrachen. Etwas müde, aber glücklich und um viele Eindrücke reicher kamen wir am 17.10 um etwa 16 Uhr in Köln an.
Von Jan Pfister und Lorenz Schmidt
Messdienerfahrt 2010
Mit 19 in der Eifel und ein ganzen Haus für sich alleine! – Messdienerfahrt 2010
19 unerschrockene Heldinnen und Helden wagten ein Wochenende in der Eifel, um es genauer zu sagen, in der Jugendbildungsstätte „Steinbachtalsperre“. Die Vorbereitungen für das Wochenende hatte die Messdienerleiterrunde übernommen. Am Nachmittag des 2. Juni 2010 nahm das Abenteuer seinen Anfang.
Im festen Glauben daran, das das, was im Internet zu erfahren ist, auch bestimmt so eintrifft, war ein Fahrplan mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgetüftelt worden, der nahezu perfekt schien und nur wenig Wartezeit versprach. Weit gefehlt! In Euskirchen schon stockte der Plan und die angepeilte Abendessenszeit konnte nicht mehr eingehalten werden. „Das fängt ja schon gut an!“
Endlich angekommen und dann: „Messdiener allein im Haus!“, was für ein Luxus und eine Erleichterung, denn so konnten wir besonders die ins-Bett-geh-Zeit auf unser Bedürfnis anpassen und alle Absprachen unter uns treffen. Wir haben nachts wenig geschlafen, tagsüber darüber nachgedacht und diskutiert, was es bedeuten kann, ein Messdiener zu sein. Gesprochen haben wir darüber, wie wir zum Messdienerdienst gekommen sind, was unser größtes Erlebnis als Messdiener war und was wir noch erleben möchten. Wir haben unser Wissen über die Messfeier „aufgefrischt“ und mit Pastor Burghof gemeinsam Eucharistie gefeiert. Wenn jemand glaubt, wir hätten keine Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen, zum Spielen und Toben gehabt, dann hat er sich geirrt. Und dann war da noch das WM-Spiel am Samstag, Deutschland gegen Argentinien. Der Fernseher war vorher organisiert und von Leitern auf seine Funktionstüchtigkeit hin überprüft worden – sicher ist sicher! Der sonst so schlichte Gruppenraum wurde binnen kürzester Zeit zu einer kleinen WM-Arena umgestaltet. Schwarz-rot-goldenes Farbenmeer, Trikots, T-Shirts, Gesichter, Fahnen, Fingernägel, schwarz-rot-gold, so weit das Auge reicht und eine Stimmung, die in keiner WM-Arena hätte besser sein können.
Das Wochenende war erlebnisreich, schön und hat viel Freude gemacht. Herzlichen Dank an die Leiterrunde, die das Wagnis „Mit 19 in der Eifel“ eingegangen ist, die Vorbereitung gemacht und mit Freude und Engagement das Wochenende mitgetragen hat.
Andreas Garstka

